Wenn Fernsehen alleine nicht genug ist

Wenn Fernsehen alleine nicht genug ist

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Die Arbeit untersucht GrA¼nde und Motive fA¼r die Nutzung von Social TV. Dabei wurde anhand der Grounded Theory Methodologie ein theoretisches Konstrukt erarbeitet, das die Social TV-Nutzung sowie deren Rahmenbedingungen wiedergibt. Als theoretische Grundlage wurden bereits vorhandene Studien zu Social TV und Interactive TV sowie Daten zur Second Screen-Nutzung herangezogen. DarA¼ber hinaus wurden einige theoretische VorA¼berlegungen getroffen, die den Uses-and-Gratifications-Approach, medienspezifische Gratifikationen sowie das Konzept der parasozialen Interaktion mit einbeziehen. Im Rahmen der Untersuchung, die nach der Grounded Theory Methodologie eng mit den Phasen der Erhebung und der Theorieentwicklung verbunden ist, wurden 14 leitfadengestA¼tzte Interviews durchgefA¼hrt. ZwAplf der Teilnehmer waren Social TV-Nutzer, zwei nutzten keine Social TV-Anwendungen. Dabei zeigte sich, dass das Motivhandeln der Nutzer in enger Verbindung mit der AktivitAct der Nutzer steht. Es wurde eine Typenbildung vorgenommen und dabei vier verschiedene AktivitActsklassen identifiziert. Diese AktivitActsklassen unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihrer Motive bei der Social TV-Nutzung. In Bezug auf die Umgebung der Nutzung (Kommunikationspartner, Plattform und Anwendung, Zeitpunkt sowie Formate) gibt es hingegen nur geringe Unterschiede. So nutze die Gruppe der kritischen Gestalter Social TV vor allem aus egozentrischen GrA¼nden wAchrend fA¼r die aufgeschlossenen Aktiven soziale Motive im Vordergrund stehen. Die interessierten Sammler sind wAchrend der Fernsehrezeption auf der Suche nach weiterfA¼hrenden Informationen, welche sie durch die Social TV-Nutzung finden. FA¼r die Gruppe der abwartenden Beobachter stellt Unterhaltung das wichtigste Nutzungsmotiv dar. Unterschiede zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern finden sich vor allem mit Blick auf die Rahmenbedingungen der Nutzung (Fernsehnutzung, Internetnutzung, PersApnlichkeit, Lebenssituation). Nicht-Nutzer sind in der interpersonellen Kommunikation insgesamt zurA¼ckhaltender. Die Ergebnisse zur Umgebung der Nutzung decken sich weitgehend mit den wenigen Erkenntnissen, welche aus bisherigen Studien vorliegen. Jedoch stellt das in der Arbeit entwickelte Social TV-Nutzungsmodell die erste Gesamtbetrachtung der Nutzungsszenarien dar. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten durch weitere (quantitative) Studien belegt und weiter vertieft werden.Its sociability is twofold: direct sociability parallel to watching a program, and indirect sociability, taking place far after the ... most of the work on social television involves integrating remote communication capabilities with a broadcast TV feed.[.


Title:Wenn Fernsehen alleine nicht genug ist
Author: Kathrin Womser
Publisher:diplom.de - 2014-05-08
ISBN-13:

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